Benefiz Veranstaltung zu Gunsten Schöneres Finthen e.V.

Die Sängervereinigung 1856 Finthen e.V. hatte am 25.4.2015 zu einer Benefiz Veranstaltung zu Gunsten Schöneres Finthen e.V. eingeladen.
Mit dabei waren der gemischte Chor der Sängervereinigung Finthen, die Dantes Singers aus Bretzenheim und der Arbeiter-Gesang-Verein Finthen. 

Ein weit gefächertes Lied Repertoire von Afrikanischen- und Schifferliedern als auch deutsche Schlager zum Mitsingen boten die Chöre den etwas mehr als 100 Gästen.
Die Theatergruppe die Finthlinge ergänzten den Abend mit einem Sketch von Mark Twain „Aus dem Tagebuch von Adam und Eva“.
Das Catering der Gäste übernahm der Förderverein der Peter-Härtling-Schule.
Den Scheck mit dem Erlös dieses Abends in Höhe von 900 Euro überreichte die Vorsitzende der Sängervereinigung Monika Schnell dem Vorsitzenden von Schöneres Finthen Curt Zschernig.
Der Vorsitzende bedankte sich bei den Akteuren und Organisatoren für den großzügigen Beitrag für ein schöneres Finthen.
Der Verein Schöneres Finthen engagiert sich bei der Pflege und Ausgestaltung von öffentlichen Grünanlagen. An allen Finther Zufahrtsstraßen ist der Verein mit Grünanlagen und deren Bepflanzung und Pflege vertreten.
Am Ortseingang Katzenberg thront der Finther Gickel, der witterungsbedingt eine Restaurierung nötig hätte. Hierfür wird der Verein einen Teil des Erlöses als Rücklage anlegen. Ebenso werden wir unsere Grünanlagen mit regionalen Pflanzen ergänzen, so Curt Zschernig. 

Bild: Privat
Mitglieder der Chöre, der Finthlinge und Schöneres Finthen bei der Scheckübergabe durch Monika Schnell an Curt Zschernig. 

Mainz, 21. Mai 2015

Finthen soll noch schöner werden

Verein für Dorfpflege kurz vor der Gründung

FINTHEN.
Der 40. Klub in Finthen steht vor seiner Gründung: Am 28. April soll der Verein "Schöneres Finthen" aus der Taufe gehoben werden. Das bestätigte Mitinitiator Wolfgang Mägdefessel der MRZ. Die Verschönerung des Stadtteils und die Pflege von Grünanlagen stehen im Mittelpunkt des Zusammenschlusses.

"Ich möchte gern den gewissen ländlichen Stil von Finthen beibehalten", sagt Mägdefessel, der sich bereits seit Jahren in der Grünpflege in Finthen engagiert. "Allein geht das nicht mehr. Und ein Verein macht das einfacher." In enger Verbindung steht Mägdefessel dabei mit Rainer Rosskopf, der in Gonsenheim bei einer ähnlichen Initiative federführend ist.

Grundlagen der Satzung wollen die Finther von den Nachbarn übernehmen und an ihren Stadtteil anpassen. "Ich habe schon einige Leute angesprochen, die Resonanz war gut", ist Mägdefessel optimistisch, dass zur Gründungsversammlung mehr als die sieben erforderlichen Personen erscheinen. Es handle sich um eine überparteiliche Initiative, betont der CDU-Ortsbeiratskandidat.

Angefangen hat alles vor etwa drei Jahren mit der Verkehrsinsel in der Flugplatzstraße am Ortseingang in Richtung Wackernheim. Beim Spaziergang mit seinem Hund stört sich Mägdefessel immer wieder am Zustand des Grünstreifens. "Da war das Gras oft viel zu hoch und wurde nie gemäht", ärgerte sich der 56-Jährige. Er entschloss sich zur Eigeninitiative - und suchte das Gespräch mit seinem Jahrgangskollegen Herbert Schäfer. Der CDU-Ortsvorsteher gab ihm grünes Licht, und auf eigene Kosten bepflanzte Mägdefessel die Rabatte.

An der Verkehrsinsel bei der Einfahrt zur Tennishalle auf der Römerquelle griff der frühere 05-Fußballer ebenfalls ein: Im Oktober legte er mit den Finther Christdemokraten an der Ecke Katzenberg/Kurmainzstraße Hand an und zog unter anderem eine Mauer aus Natursteinen hoch.
(töm)

Quelle: Mainzer Rhein Zeitung, Ende April 2004

Ein neuer Blickfang am Ortseingang Finthen

Dezernent Wolfgang Reichel besichtigte neu gestalteten Grünzug

Pünktlich zur Spargelsaison erhielt der mit Primeln, Rosenstöcken und anderen Blumen bepflanzte Grünzug am Ortseingang von Finthen einen weiteren interessanten Blickfang. Ein "Spargelpflug" aus dem 19. Jahrhundert, gegossen in Leipzig, in früheren Jahren eingesetzt zum Hochpflügen der Dämme, bereichert nun das schmucke Plätzchen. Vor der Naturschutzmauer wurde der "Spargelpflug" von Mitgliedern der Finther-CDU aufgestellt und entsprechend gesichert. Gesponsert hat ihn Ortsvorsteher Herbert Schäfer, die Pflanzen kommen von Wolfgang Mägdefessel und eine Edeltanne spendete Manfred Thöne von der Handwerksfirma Pütz und Lehr.

Bei der Besichtigung stellte der Vorsitzende der CDU-Finthen, Marco Müller: zufrieden fest: "Unser Ziel, am Ortseingang eine neue Visitenkarte für unseren Stadtteil zu schaffen, ist erreicht!" Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Grün- und dem Tiefbauamt sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren.

Wolfgang Reichel, Gründezernent der Stadt Mainz, lobte bei der Besichtigung die Finther Eigeninitiative und gab die Zusage, weitere Verschönerungen im Ort zu unterstützen.
WL

Quelle: Die lokale Zeitung, Mai 2004 

Finther verbessern ihr Lebensumfeld

Verein will bei Spargelfest Mitstreiter werben

Von Claudia Becker - FINTHEN
Zur Gründung des Vereins "Schöneres Finthen" haben sich etwa 40 interessierte Bewohner des Stadtteils versammelt. Sie waren damit dem Aufruf von Wolfgang Mägdefessel und Ortsvorsteher Herbert Schäfer (CDU) gefolgt.

Schon seit zwei Jahren bepflanzt und pflegt Wolfgang Mägdefessel in Eigeninitiative einige Verkehrsinseln in Finthen. Um nachhaltig ein schönes und sauberes Ortsbild zu schaffen, forderte er seine Mitbürger jetzt zu mehr Engagement auf, auch vor dem Hintergrund der städtischen Finanzsituation. "Finthen ist zwar schön, wir wollen es aber noch schöner machen", sagte Mägdefessel. Damit stieß er auf regen Zuspruch und großen Tatendrang unter den Finthern. Es sei ihm außerdem besonders wichtig, dass der Verein überparteilich auftrete. "Jeder soll helfen könne, Finthen noch schöner zu machen", betonte er.

Einstimmig wurde Mägdefessel schließlich zum ersten Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Reinhard Hahner. René Hubrath wurde zum Schriftführer und Klaus Pfeifer zum Schatzmeister des neu gegründeten Vereins bestimmt. Beisitzer sind Ralph Steffens, Paul Neugebauer und Ingrid Eßwein.

Neben der Gestaltung und Pflege von Grünanlagen möchte der Verein auch die Denkmalpflege fördern und das Ortsbild Finthens erhalten und verbessern. Außerdem möchen die neuen Mitglieder sich für die Sicherheit und Sauberkeit von Spielplätzen und Sportanlagen engagieren.

Es gibt an allen Ecken etwas zu tun, darüber waren sich alle einig. Die wichtigste Station für den neuen Verein ist jetzt das Spargelfest Mitte Mai. Zu dessen Auftakt soll ein alter Spargelpflug die neu gestaltete Grünanlage am Katzenberg ergänzen und fortan Bewohner und Besucher der "Spargelmetropole Finthen" am Ortseingang begrüßen. Eine Aufnahme dieses Projekts in ein Prospekt über die sogenannte Spargelroute ist sogar schon geplant.

Zum Spargelfest will der Verein "Schöneres Finthen" die Bürger außerdem an einem Infostand über die Neugründung und weitere geplante Aktivitäten informieren. "Je mehr Menschen mit anpacken, desto mehr können wir erreichen", so Mägdefessel.

Vielerorts sieht es in Finthen derzeit noch katastrophal aus, klang es immer wieder aus den Reihen der Gründungsmitglieder an. Die Straßenbahnhaltestelle sei so ein wunder Punkt genauso wie die Sandkästen der Spielplätze, in denen Eltern immer wieder Glasscherben und anderen Müll entdecken müssen. Mit einfachen Mitteln wie Blumenanlagen, Parkbänken und Hinweisschildern möchte der Verein so bald wie möglich damit beginnen, das Ortsbild zu verschönern.


Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz, Anfang Mai 2004

Mithelfen kann jeder

Vereinsgründung für ein schöneres Finthen

"Das Unkraut hat mich geärgert", schilderte Wolfgang Mägdefessel den Urknall vor zwei Jahren, der jetzt mit viel Resonanz zur Gründung des Vereins "Schöneres Finthen" geführt hat.

Damals fragte Mägdefessel bei Ortsvorsteher Herbert Schäfer an, ob er die Verkehrsinsel Richtung Wackernheim bepflanzen dürfe. "Wenn man so an Finthen hängt, tut es weh, wie es aussieht mit Begrünung und Sauberkeit", erkannte er.

"Mithelfen kann jeder", betonte Mägdefessel. "Es gibt sehr viel zu tun."

Die ersten Projekte sind bereits ins Auge gefasst: Die Grünanlage am Katzenberg soll vollendet werden, Pflanzkübel gegenüber dem "Babbelnit" in Angriff genommen werden, die Böschung vor der Post und die Straßenbahnhaltestellen sollen gesäubert und die Sandkästen der Spielplätze von Scherben gereinigt werden.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt für Einzelpersonen 24 Euro, für Familie 36 Euro und für Juristische Personen 80 Euro.
JoP

Quelle: Die lokale Zeitung, Mai 2004