Finthen soll noch schöner werden

Verein für Dorfpflege kurz vor der Gründung

FINTHEN.
Der 40. Klub in Finthen steht vor seiner Gründung: Am 28. April soll der Verein "Schöneres Finthen" aus der Taufe gehoben werden. Das bestätigte Mitinitiator Wolfgang Mägdefessel der MRZ. Die Verschönerung des Stadtteils und die Pflege von Grünanlagen stehen im Mittelpunkt des Zusammenschlusses.

"Ich möchte gern den gewissen ländlichen Stil von Finthen beibehalten", sagt Mägdefessel, der sich bereits seit Jahren in der Grünpflege in Finthen engagiert. "Allein geht das nicht mehr. Und ein Verein macht das einfacher." In enger Verbindung steht Mägdefessel dabei mit Rainer Rosskopf, der in Gonsenheim bei einer ähnlichen Initiative federführend ist.

Grundlagen der Satzung wollen die Finther von den Nachbarn übernehmen und an ihren Stadtteil anpassen. "Ich habe schon einige Leute angesprochen, die Resonanz war gut", ist Mägdefessel optimistisch, dass zur Gründungsversammlung mehr als die sieben erforderlichen Personen erscheinen. Es handle sich um eine überparteiliche Initiative, betont der CDU-Ortsbeiratskandidat.

Angefangen hat alles vor etwa drei Jahren mit der Verkehrsinsel in der Flugplatzstraße am Ortseingang in Richtung Wackernheim. Beim Spaziergang mit seinem Hund stört sich Mägdefessel immer wieder am Zustand des Grünstreifens. "Da war das Gras oft viel zu hoch und wurde nie gemäht", ärgerte sich der 56-Jährige. Er entschloss sich zur Eigeninitiative - und suchte das Gespräch mit seinem Jahrgangskollegen Herbert Schäfer. Der CDU-Ortsvorsteher gab ihm grünes Licht, und auf eigene Kosten bepflanzte Mägdefessel die Rabatte.

An der Verkehrsinsel bei der Einfahrt zur Tennishalle auf der Römerquelle griff der frühere 05-Fußballer ebenfalls ein: Im Oktober legte er mit den Finther Christdemokraten an der Ecke Katzenberg/Kurmainzstraße Hand an und zog unter anderem eine Mauer aus Natursteinen hoch.
(töm)

Quelle: Mainzer Rhein Zeitung, Ende April 2004