Neue Boulebahn in der Anlage

Verein "Schöneres Finthen" Macht es möglich

Finthen

Seit 2004 besteht der Verein "Schöneres Finthen", der unter dem vorsitzen von Wolfgang Mägdefessel Blumenbeete an den Ortseingägen und an der "Römerquelle" nicht nurherstellte, sondern auch pflegt und säubert.

Engagierte Bürger in Vorstand und Helfer wie Ortsvorsteher a.D. Willy H. Wagner reinigen öffentliche Plätze und gehen mit gutem Beispiel voran.

Auf Initiative des stets rührigen Vorsitzenden wurde in Anwesenheit Finther Honorationen aus Ortsbeirat, Vereinen, Nachbarschaft und Bürgerschaft in der Anlage (Alter Friedhof) neben der Radsporthalle eine Boulebahn geschaffen und die dazu gehörigen Silber-Kugeln angeschafft.

Der Freizeitsport wurde von Ortsvorsteher Herbert Schäfer und den Gästen ausgeführt, der zuvor die ehrenamtliche Arbeit des Vereins würdigte.

Die Anlage soll eine Oase sein, in der sich Kinder, Eltern und Bürger wohlfühlen.

Schäfer freute sich auch, dass sich Finther Bürger "für die Gesamtheit und Verschönerung" des Ortes einsetzen.


Quelle: Die lokale Zeitung. September 2007 

Müll am Katzenberg entsorgt

Verein "Schöneres Finthen e.V." beseitigt Sperrmüll

Der Verein "Schöneres Finthen e.V." hat in einer Eigeninitiative den Sperrmüll am Katzenberg in Finthen geräumt. Mitglieder des Vereins haben am Dienstag einen 10 cbm-Container geordert, sämtliche Holzgegenstände geladen und auf eigene Kosten entsorgt. Der Restmüll von Elektrogeräten, Sitzmöbel, Kühlgeräten und Plastikteilen wurde aussortiert und in den bestehenden Sperrmüllbereich geräumt. Der Entsorgungsbetrieb der Stadt Mainz hat diesen Restmüll am Mittwoch abgeholt.

Der Vorsitzende des Vereins, Wolfgang Mägdefessel, betont, dass dies eine einmalige Aktion war.

Er ruft alle Anwohner des Katzenberg auf, diesen Bereich zukünftig genauer zu beobachten und etwaige Ablagerungen von Sperrmüll unverzüglich zu melden, da es sich offensichtlich um wilden Müll handelt.

Weiterhin hat der Verein in einem Schreiben an die Eigentümer in Bochum und die Hausverwaltung der Wohnblöcke am Katzenberg 2-8 Bilder von dieser Räumaktion zur Verfügung gestellt und Vorschläge gemacht, wie man diesen Platz umgestalten kann, damit eine neue Vermüllung nicht mehr so leicht möglich ist.


Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz, Mainzer Rhein Zeitung, 11. November 2009

Hölzerner Finther Gickel grüßt den Rest der Welt

Wahrzeichen Verein "Schöneres Finthen" stellt hölzernen Hahn am Ortseingang auf - Mitglieder reinigen, pflegen, sanieren

Finthen - Am Ortseingang Katzenberg, etwas erhöht vom blumenbepflanzten Hang, grüßt ein Hahn aus Eichenholz die Besucher, die nach Finthen kommen. Im Auftrag gegeben und bezahlt hat die Skulptur der Verein "Schöneres Finthen". Jetzt enthüllte Vorsitzender Wolfgang Mägdefessel das symbolträchtige Werk zusammen mit Vize Reinhard Hahner, Ortsvorsteher Herbert Schäfer und MVB-Filialleiter Frank Gloede. Aus der MVB stammt die Spende, die den Kauf des "Finther Gickels" erst möglich machte. "Hier ist etwas geschaffen, das passt zu Finthen und die Leute können sich damit identifizieren", lobte Schäfer.

"Wir haben lange nach einem Künstler gesucht, der umsetzen konnte, was wir wollten", erklärte Mägdefessel. In der Eifel fand Hahner den Holzbildhauer Roland Wolf, der auf Auftrag arbeitet und noch nie einen Hahn geschaffen hatte. Per Telefon machten sie die Sache perfekt und zwei Wochen später war der 200-Kilo-Gickel fertig. Nun stand noch die Frage des aufwendigen Transports im Raum. Auch die haben die rührigen Mitglieder des Vereins gelöst und den Diebstahlschutz gleich mitinstalliert, das Fundament gegossen und die Halterung befestigt. Nur die Umrandung mit hellen Steinen fehlt noch.

Gloede, der für die jährliche Spende aus dem MVB-Gewinnspartopf immer "etwas Besonderes" aussucht: "Auf dem Eingangsplatz steht jetzt unser Wahrzeichen, Gonsenheim hat keins." Ob das den Verein "Schöneres Gonsenheim", der Vorbild für die Gründung von "Schöneres Finthen" war, ermuntert nachzuziehen, bleibt offen.

Der hölzerene Gickel ist nicht das Einzige, mit dem der Verein in den vergangenen sieben Jahren Finthen schöner machte. Alles begann einst mit der Fußgängerinsel Richtung Wackernheim. "Das Unkraut stand meterhoch", sagte Mädgefessel.

Ein ähnliches Bild fanden die 20 Gründungsmitglieder auf der Römerquelle. Immer wieder gibt es Pflanz-, Pflege- und Reinigungsaktionen, es wurden Wegekreuze saniert oder ein "Insektenhotel" am Regenrückhaltebecken installiert. Ein weiteres soll folgen.

Das Beispiel hat im Stadtteil Schule gemacht, auch die Bürger nehmen mittlerweile das Werk in die Hand. "Das Erfreuliche ist, dass jetzt viele Anwohner ihre Verkehrsinseln selbst pflegen", so Mägdefessel weiter.

So prächtig der Gickel jetzt auf dem kleinen Hang thront, so ungepflegt sieht es gegenüber aus. Auf Privatgelände ist zwischen Müllcontainern nahezu eine Deponie entstanden. "Das sind leider zwei völlig unterschiedliche Gesichter von Finthen", bedauert Mägdefessel. "Da haben wir auch schon eine Reinigungsaktion gemacht, aber es hält ja nicht vor."

Als Nächstes werden sich die nun 106 Mitglieder um die öffentlichen Rasenflächen im Ort kümmern.

Quelle: Mainzer Rhein Zeitung, 28. Juni 2011 

Weihnachtsbäume leuchten in Finthen - Verein hat 1. Insektenhotel gebaut

Weihnachtsbäume leuchten in Finthen

Nachdem die Stadt Mainz aus Kostengründen kein Geld mehr für die seit Jahren beleuchteten Weihnachtsbäume in den Vororten ausgibt, hat diese Aufgabe der Verein Schöneres Finthen e.V. für ihren Ortsteil übernommen. Am Katzenberg wurde der eigene Weihnachtsbaum beleuchtet und der Kindergarten Aubachstrasse hat den Weihnachtsschmuck gestaltet. Vor der VR-Bank und vor dem Einkaufszentrum An der Römerquelle wurden vom Verein zwei Weihnachtsbäume gesetzt, die von dem Kindergarten Sonnenkäfer und dem Kindergarten Römerquelle beschmückt wurden. Weiterhin wird der eigene Weihnachtsbaum vor der Schule in der Lamberthstrasse abendlich strahlen. Den Weihnachtsschmuck für diesen Baum hat der Verein selbst übernommen.

Verein hat 1. Insektenhotel gebaut.

Der Verein Schöneres Finthen hat ein erstes Insektenhotel gebaut. Es wurde am Regenrückhaltebecken in der Layenhöfer Chaussee erstellt. Dieses Hotel soll Bienen und Wespen als Nisthilfe dienen. Diese Tiere sind für die Bestäubung von Pflanzen sehr wichtig und sind unermüdliche Insektenjäger, die Unmengen von Insekten und Raupen jagen. Der untere Bereich ist für Eidechsen und Lurche vorgesehen. Wir bedanken uns recht herzlich beim Restaurant Stein's Traube für die Spende dieses Insektenhotels. Weitere Insektenhotels sind für 2011 geplant.


Quelle: Pressemitteilung des Vereins "Schöneres Finthen e.V.", 25. November 2010 

Finther Gickel begrüßt den Rest der Welt

Skulpturenenthüllung - Gemeinsame Aktion von Verein "Schöneres Finthen" und MVB

Finthen - Über Kunst kann man immer und gerne streiten. Was dem einen gefällt, ist für den anderen ein Graus. Doch gerade der Einsatz von Kunst im öffentlichen Raum bietet sich geradezu an, eine Stadt oder ein Viertel optisch aufzuwerten. So wie man es in Finthen erst vor einigen Tagen gemacht hat oder so, wie man es in Gonsenheim seit zwei Jahren tun will. Seit sieben Jahren sorgen die mittlerweile 106 Mitglieder des Verein "Schöneres Finthen" um Vorsitzenden Wolfgang Mägdefessel mit Pflanz-, Pflege- und Reinigungsaktionen für ein ansprechenderes Stadtteilbild. Jetzt ziert dazu eine Holzskulptur den Ortseingang am Katzenberg. Vor der Enthüllung machten die Akteure ein großes Geheimnis um das noch verborgene Kunstwerk. Dann endlich zogen Mägdefessel, Vize Reinhard Hahner, Ortsvorsteher Herbert Schäfer und MVB-Filialleiter Frank Gloede die Plane weg. Und heraus kam: ein Finther Gickel.

200 Kilo schwer thront er jetzt auf dem kleinen blumenbestückten Hang und grüßt die Besucher schon von weite. "Es war nicht so einfach jemanden zu finden, der unsere Idee so umsetzt, wie wir es wollten", erklärt Mägdefessel über das Finther Symboltier, das aus der letztjährigen MVB-Spende aus dem Gewinnspartopf finanziert ist.

Vize Hahner tat den Künstler Roland Wolf aus der Eifel auf. Der Auftrag erfolgte, zwei Wochen später konnten die Finther unter vielen Mühen das Werk transportieren, denn jetzt sollte alles sehr schnell gehen.

Die Woche vor der Enthüllung verbrachten die Vereinsmitglieder mit den Fundament-, Halterungs- und Befestigungsarbeiten.

Herbert Schäfer freute sich: "Jeder wird das sehen und begeistert sein." Nicht genug loben könne man den "beispiellosen Einsatz" des "Schöneren Finthen". Doch leider wird an dieser Stelle auch die Gegenseite sichtbar. Kontrast bilden die Müllanhäufungen auf Privatgelände gegenüber.

Zwar haben die engagierten Finther, die sich einst mit der Vereinsgründung ein Beispiel am Nachbarstadtteil mit seinem Verein "Schöneres Gonsenheim" genommen hatten, auch den Müll schon containerweise abtransportiert, aber so Mägdefessel: "Es hält ja nicht vor." Andererseits hat Mägdefessel aber einen positiven Effekt der Vereinsarbeit zu verzeichnen: auch die Bürger nehmen mittlerweile das Werkzeug selbst in die Hand. "Das Erfreuliche ist, dass jetzt viele Anwohner ihre Verkehrsinseln, und davon gibt es viele, selbst Pflegen", so Mägdefessel.

Von Helene Braun

Quelle: Die lokale Zeitung, Juli 2011